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Mauer/Werk ist gedacht als eine kleine, temporäre Ausstellungsfläche für junge Bremer Kunstschaffende. Es soll eine Fläche schaffen, die Platz zum Experimentieren lässt und gleichzeitig künstlerische Positionen hier im öffentlichen Raum sichtbar macht. An der Backsteinmauer in der Friesenstraße entsteht so eine kleine experimentelle Galerie. Jede neue künstlerische Gestaltung wird von einer Vernissage sowie der Publikation eines künstlerischen Beiheftes begleitet, das als Give-Away für Betrachter*innen und Passant*innen zur Verfügung steht und damit Kunst und Kultur im öffentlichen Raum zugänglich macht und einen Weg in die Zuhause der Passant*innen findet.

Gefördert vom Senator für Kultur.



Vergangene Ausstellungen:

2021

Void

Vom 2.10.2021 bis zum 31.10.2021 konnte Jeff Hemmer seinen Kurzcomic Void in neuer Form auf der Mauer arrangieren. In dieser Geschichte eröffnet das weite Nichts einer Schneelandschaft die Bühne für eine fiktive Begegnung zwischen dem anarchistischen Philosophen Gustav Landauer (1870-1919) und einem Fuchs. Der Suchende stürzt sich ins Bodenlose und durchquert auf dem Weg nach Gemeinschaft zunächst sich selbst. Die Reisenotizen stammen aus Textfragmenten von Peter Brook und Landauer selbst. mehr...



Balaclava & Verdrängung

Vom 4.9.2021 bis zum 26.9.2021 konnte Hodan-Ali Farah ihre Arbeit Balaclava & Verdrängung an der Mauer ausstellen. Die Arbeit ist eine prozesshafte Auseinandersetzung mit der Unsichtbarkeit & Übersichtbarkeit rassismusbetroffener Menschen. Es ist ein Blick auf die Paradoxien des Viertels, welches zum einen für seine Multikulturalität (Das Viertel ist bunt, laut und dreckig.) gelobt und aufgesucht wird, während der Aufenthalt für Schwarze Menschen, Sinti*ze und Rom*nja, People of Color und alle, die nicht in die weiße Mittelschichts-Norm passen, gemäß dem kolonialen Erbe überwacht, kontrolliert und bestraft wird. mehr...



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